BIKE & MORE Bozen > via Montello 7 - I-39100 Bolzano - Tel. + Fax +39 0471 272659 - info@bikeandmore.it

Startseite > Fahrradwege in Südtirol - Bike Mobil Card

Fahrradwege in Südtirol - Bike Mobil Card

Bereits seit über 20 Jahren plant und baut man am landesweiten Radwegenetz in Südtirol. Erst in den 80-er Jahren wurde in Südtirol das Radfahren zu einem wichtigen Thema. Während man damals noch mit Hilfe verschiedener Events versuchte, die Bevölkerung fürs Radfahren zu sensibilisieren, ist dies heutzutage immer weniger erforderlich. Radfahren wurde in den letzten Jahren in Südtirol zu einer beliebten Freizeitaktivität und auch für den Radtourismus wird Südtirol, durch sein immer vollständiger werdendes Radwegenetz, zunehmend interessanter. Gab es Anfang der 80-er Jahre nur kurze Radwegstücke in den Städten Bozen und Meran, so ist es heutzutage möglich, landesweit Radtouren mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden zu unternehmen. Vom Familienausflug bis zum Leistungssport ist alles möglich. Insgesamt wurden in den vergangenen Jahren über 600 Km an Radwegen gebaut, angepasst an den internationalen und europäischen Standart. Das Fahrradwegenetz erstreckt sich heute über ganz Südtirol und umfasst drei Hauptachsen Die erste Achse verläuft von Bozen über das Etschtal und das Burggrafenamt durch den Vinschgau bis zur Grenze am Reschen (Via Claudia Augusta), die zweite vom Brenner über Brixen und Bozen bis nach Salurn (Gardasee) und die dritte von Bozen durch das Eisacktal über Brixen durch das Pustertal bis nach Lienz (Drauradweg). Verbindungen in die Seitentäler ergänzen zudem diese Hauptrouten.

Nicht nur die Einheimischen sollen anhand solcher innovativer Ideen zum Radeln angespornt werden, sondern auch der Radtourismus soll dem Fremdenverkehr Aufschwung bringen. Die Entwicklung des Fahrradtourismus zeigt steigende Tendenzen und von einem gut ausgebauten Radwegenetz kann der Fahrradtourismus profitieren und somit auch nachhaltig der Tourismus selbst. Mit seinen landschaftlichen und kulturellen Vorzügen ist Südtirol im Vergleich mit anderen Reisezielen sicher konkurrenzfähig. Durch den ständigen Ausbau des Radwegenetzes sowie der einmaligen Naturlandschaft und der touristisch wie völkerkundlich interessanten Ortschaften, wird Südtirol in Zukunft sicherlich noch von sich reden machen.

BIKE MOBIL CARD + RADVERLEIH MIT "SÜDTIROL RAD"

ENTDECKEN SIE SÜDTIROL MIT RAD, BUS UND BAHN! 
Viel Sonne, prächtige Natur- und Kulturlandschaften und ausgedehnte Radwege: Das Fahrrad ist das ideale Fortbewegungsmittel, um Südtirol zu erkunden. Insgesamt 23 Verleihstationen im ganzen Land ermöglichen die Einweg-Miete eines Leihfahrrads in Kombination mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Als spezielles Angebot für Radbegeisterte empfiehlt sich die BIKE MOBIL CARD: das Kombiticket für die Nutzung von Bus, Bahn und Leihfahrrad mit landesweiter Gültigkeit, sie ermöglicht es Ihnen, an 1 Tag, 3 bzw. 7 aufeinander folgenden Tagen alle öffentlichen Verkehrsmittel in ganz Südtirol unbegrenzt zu nutzen und zusätzlich kostenfrei an einem Tag ein Leihfahrrad zu nutzen. Die Räder sind in den Radverleihen zahlreicher Bahnhöfe sowie in 20 verschiedenen Servicestellen südtirolweit verfügbar, die mit der Aufschrift „Südtirol Rad - Bici Alto Adige" gekennzeichnet sind. Südtiroll Rad stellt bis zu 5000 Räder (Trekking, MTB) und bis zu 600 E-Bikes zur Verfügung ! Weitere Infos zu den Verkaufsstellen und Radverleihen finden Sie unter  www.suedtirol-rad.com.

Folgende Verkehrsmittel können mit der BIKE MOBIL CARD genutzt werden: die Regionalzüge in Südtirol: Brenner bis Trient sowie Mals bis Innichen
• die Nahverkehrsbusse (Stadtbusse, Überlandbusse, Citybusse)
• die Seilbahnen nach Ritten, Meransen, Jenesien, Mölten und Vöran
, die Trambahn Ritten und die Standseilbahn auf die Mendel
. NEU: das PostAuto Schweiz zwischen Mals und dem Fahrradverleih in Tschierv (Val Müstair). Das Leihfahrrad kann in einem beliebigen der beteiligten Betriebe ohne Aufpreis zurückgegeben werden, darf jedoch nicht auf Bahn oder Bus transportiert werden. Viele Radverleihe vermieten auch Elektrofahrräder: diese können gegen einen Aufpreis von 6,00 € ebenfalls mit der bikemobil Card ausgeliehen werden. Gerne können Sie Ihr Elektrofahrrad im Voraus reservieren.

PREISE BIKE MOBIL CARD:
1-Tageskarte (Erwachsene): 25,00.- €
3-Tageskarte (Erwachsene): 30,00.- €
7-Tageskarte (Erwachsene): 35,00.- €

Jugendliche unter 14 Jahren zahlen für die bikemobil Card Junior jeweils die Hälfte. Kinder bis zu 6 Jahren können die öffentlichen Verkehrsmittel gratis benutzen. Die bikemobil Card ist an den Verkaufsstellen des Südtiroler Verkehrsverbundes (u. a. Bahn- und Busbahnhöfe), den beteiligten Radverleihen sowie den Tourismusvereinen erhältlich. An Ticketautomaten ist sie nicht erhältlich.

HIER UNTEN DIE WICHTIGSTEN RADWEGE IN SÜDTIROL:

SÜDTIROL RADWEGE KARTE

vacanzegroup

Beschreibung

BOZEN - MERAN

Streckenlänge: ca. 30 Km + 60 Hm

Entlang dem Fahrradweg fahren wir durch das Etschtal mit seinen berühmten Apfelwiesen, alten Schlössern und Ruinen (Schloss Sigmundskron, Burg Hocheppan, Burg Neuhaus) nach Meran. Die Stadt ist für ihr mediterranes Klima, den zahlreichen Jugendstil-Palästen, den malerischen Promenaden und dem interessanten Altstadtkern bekannt. Absolut zu besichtigen! Die Radroute geht entlang der Etsch (zweitgrößter Fluss Italiens mit 410 Km). Rückkehr ev. mit dem Zug. Unmittelbare Anschlüsse zu den Radfahrwegen nach Bozen Stadt, in Richtung Kaltern oder Trient sind gegeben.

RESCHEN - MALS - KASTELBELL / MERAN (VINSCHGAU)

STRECKENLÄNGE ca 86 Km + ca 1200 Hm (Abfahrt) 

Am Reschenpass (1500 m ü.d.M.) an der Grenze zwischen Italien und Österreich, beginnt der Vinschgauer Radweg. Er umarmt den Reschensee und bietet Sicht auf den weithin bekannten Kirchturm des im Stausee versunkenen Ortes Alt-Graun. Dann geht es durch St. Valentin und auf der rechten Seite des Haidersees vorbei. Der Etsch entlang führt der Radweg nach Burgeis, Schleis und schließlich nach Glurns. Vom diesem kleinen, mittelalterlichen Städtchen, das auf jeden Fall einen Halt wert ist, führt der Radweg weiter zur Prader Sand. Dabei handelt es sich um die Auenlandschaft am Zufluss des Suldenbachs, ein besonderes Naturschutzgebiet. Hier ist der Radweg auch nicht asphaltiert, bis wir das Dorf Prad erreichen. Der folgende Abschnitt, vorbei an Tschengls und Eyrs nach Laas, ist bereits vom Obstbau geprägt. Der verbrannte Sonnenberg auf der linken Seite steht dem stark bewaldeten Nörderberg zur rechten gegenüber. In Laas lohnt sich eine Pause, das durch den Marmorabbau und dessen Verarbeitung geprägte Dorf hat ein schönes Zentrum und gilt auch als Hochburg des Marillenanbaus.

Der nächste Abschnitt am Radweg führt durch einen wilden Abschnitt am Ufer der Etsch. Der Fluss hat sich eine tiefe Furche gegraben, die Schlucht ist Teil des Nationalparks Stilfser Joch (und daher mit Schotterbelag statt Asphalt). Über Göflan erreichen wir Schlanders, den Hauptort des Tales. Der Radweg führt nun weiter durch die Obstgärten über Morter am Eingang des Martelltales bis nach Latsch. Durch die Latschanderschlucht geht es hinunter nach Kastelbell, das schöne Schloss ist nicht zu übersehen. Staben, Naturns, Plaus, Rabland und Plars sind die nächsten Orte, an denen der Radweg vorbei führt, bis er uns über Algund nach Meran bringt, dem Endpunkt der Vinschgau-Tour, aber nicht das Ende des Radweges, der als Etschtal-Radweg nach Bozen weiter führt.

Der Radweg von Reschen nach Salurn gehört zur Via Claudia Augusta, die vor fast 2000 Jahren von den Römern erbaut wurde, sie reicht von Altino bei Venedig, über den Reschen- und Fernpass bis nach Donauwörth in Bayern. Sie stellt nicht nur die bedeutendste Nord-Süd-Verbindung dar, sondern ermöglicht dem Radtourenfahrer den leichtesten Alpenübergang über die Pässe. Dieser zweite Streckenabschnitt hat mehrere Gesichter, da sich mit der deutlichen Temperaturzunahme auch die Vegetation ändert. Während wir im Norden Vinschgaus noch dichte Auwäldern durchqueren, haben wir im südlichen Teil bereits die ersten Obstwiesen und Gemüsefeldern. Der letzte Streckenteil des Radweges führt ins Burggrafenamt/Meraner Land und umfasst die Route von Schlanders bis nach Marling bei Meran.

VINSCHGER BAHN. Doch nicht nur durch den Ausbau des Fahrradwegenetzes versucht man den Leuten das Radfahren schmackhaft zu machen. Verlockende Angebote von verschiedenen Zugstrecken sollen auf die vorteilhafte Kombination von Zug und Fahrrad aufmerksam machen. So wird auf den Strecken Meran-Mals (Vinschgau) und Franzensfeste-Innichen (Pustertal) in den Sommermonaten ein Fahrradtransportservice angeboten, was durchaus auch verkehrspolitische Vorteile hat. Zwischen Innichen und Mühlbach wurden 14  Radstationen errichtet, wo Fahrräder ausgeliehen und auch wieder zurückgegeben werden können. Außerdem können dort auch Informationen über die Fahrpläne für Bus und Bahn eingeholt werden. Zudem wird ein Servicewagen mit Rückholdienst angeboten.   www.suedtirolbahn.info

BOZEN - EPPAN- KALTERN - BOZEN

STRECKENLÄNGE: ca 45 km + 200 Hm. Rundkurs

Start ist in Bozen. Wir fahren in Richtung Süden, wo wir am Radweg sehr bald nicht bis nach Auer oder Salurn fahren dürfen, sondern viel früher unter dem Schloss Sigmundskron von R.Messner in Richtung Frangart (Meran/Eppan) biegen müssen. Durch Wälder und am schilfbewachsenen Seeufer entlang, durch Wein- und Obstgärten, entlang der alten Trasse der aufgelassenen Überetscher Bahn. Der Radweg windet sich hoch durch das Weinland zwischen Girlan und Frangart und nach einer Steigung und einigen Tunnels erreicht man die Ortschaft St. Michael in Eppan und anschließend den Kalterersee: eine wahrlich panoramische Abfahrt! (Wegweisern der “Radroute nach Auer”. Achtung:  Die Route zum Kalterer See ist kein reiner Fahrradweg, auf der Strecke dürfen Anrainer und Landwirte mit Auto und Traktor fahren - also Vorsicht. Vorbei am linken Seeufer fahren wir am herrlichen Radweg weiter In Richtung Norden über Laimburg und Pfatten wieder nach Bozen zurück. Wir genießen die Naturlandschaft und bewundern vielen Burgen mit ihrer reichhaltigen Geschichte. 

BRENNER - STERZING - BRIXEN

STRECKENLÄNGE ca 54 km + 880 Hm abwärts

Der WIpptaler Radweg startet am Brennerpass (1372 Mt), an der Nordgrenze Italiens zu Österreich und führt bis Brixen und geht dann in den Eisacktaler Radweg bis Bozen über. Der erste Abschnitt dieser Tour reicht vom Brennerpass entlang dem Eisack bis nach Sterzing und ist für die ganze Familie geeignet. Am Pass geht es auf ca. 20 km schwungvoll in das 300 m tiefer gelegene Gossensass. Erst verläuft der Radweg parallel zur Straße, bei Brennerbad zweigt er ab und verläuft bald auf der ehemaligen Bahntrasse (mit ein paar Tunnels). Kurz vor Sterzing biegen wir von der steilen Straße rechts wieder in die Brennerstraße ein und gelangen nach etwa 500 m in die Altstadt von Sterzing. Nach der Autobahnunterführung geht's links ab nach Elzenbaum bzw. zum Radweg bis zur Festung in Franzensfeste. Es folgt die Abzweigung ins Pustertal, hier halten wir uns rechts (Rad-Wegweiser nach Brixen) und nähern uns dem Vahrner See. Bei Vahrn unterqueren die Route die Autobahn und es geht durch die Obstgärten und Weingüter von Kloster Neustift in die Stadt Brixen.

INNICHEN - BRUNECK - FRANZENSFESTE (BRIXEN)

STRECKENLÄNGE: ca 70 km + 748 Hm

Leichter Radweg, auch für Familien geeignet. Tipp: mit dem Zug zurück! Wer nicht von Innichen (1175 m) am Drau Radweg nach Lienz in Osttirol (A) fährt, kann in die westliche Richtung am ebenso schönen Radweg, dem “Pusterbike” bis nach Toblach (1240 m) hochtreten und dann geht abwärts über Niederdorf, Welsberg, Olang und Percha nach Bruneck fahren. Dieser Abschnitt (Innichen-Bruneck) ist 35 km lang und besteht aus einer gemütlichen Abfahrt von 1240 m Mh auf 840 m hinunter: Es geht durch die Wiesen, Felder und Wälder des Hochpustertales, vorbei am Olanger Stausee und in die wildromantische Rienz-Schlucht vor Bruneck, auch ein Tunnel wird vom Radweg durchquert. Nach Bruneck geht der Radweg über St. Lorenzen, Ehrenburg/Kiens und Vintl bis nach Mühlbach weiter, immer der Rienz entlang. Westlich von Mühlbach trennen sich Fluss und Radroute: Kurz nach der Ortschaft Schabs zweigt die Dorfstraße über Aicha nach Franzensfeste ab, dort besteht Anschluß an das Eisacktal (Brixen).

ÜBERNACHTUNGSANGEBOTE IN SÜDTIROLS FERIENREGIONEN: 

    BOZEN UND UMGEBUNG
    P.zza Walther 8 - 39100 Bolzano Tel. +39 0471 307000
    Fax +39 0471 980128
    info@bolzano-bozen.it

    VINSCHGAU
    Via Capuccini 10 - 39028 Silandro
    Tel. 0473 737000
    Fax 0473 737011
    info@vinschgau.is.it

    MERAN UND UMGEBUNG
    Via Palade, 95 - 39012 Merano
    Tel. (0473) 200443
    Fax (0473) 200188
    info@meranerland.com

    EISACKTAL
    Bastioni Maggiori 26 a - 39042 Bressanone
    Tel. +39 0472 802 232 - Fax +39 0472 801 315
    info@eisacktal.info

    SÜDTRIOLS SÜDEN
    Via Pillhof 1 - 39010 Frangarto
    Tel. 0471 633488 - Fax 0471 633367
    info@suedtirols-sueden.inf

    HOCHPUSTERTAL
    P.zza del Magistrato 1 - 39038 Innichen

    Tel. (0474) 913156 - Fax (0474) 914361
    info@altapusteria.net

    Crontour
    Via Michael Pacher 11/A I-39031 Brunico (BZ)
    Tel. 0474 555447 - Fax 0474 5300 18
    info@kronplatz.com

Informationen über Zugfahrten der FS (Staatsbahn Italien):

am Brenner tel. 0472/61159; Sterzing tel. 0472/765321; Franzensfeste tel. 0472/458770; Brixen tel. 0472/833368; Bozen tel. 0471/974292; Meran tel. 0473/447500.

 

ALLE FOTOS SIND VON BETTINA RAVANELLI
 

Fotos